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Avatar von Gertrud Aumann

Ein überaus interessanter Artikel. Ich habe meinen Ehemann nach 33 Ehejahren verloren, er starb an Krebs. 2 Jahre später lernte ich einen Mann kennen, 2 Jahre jünger als ich, klug, belesen und voller Herzenswärme. Eine tiefe Liebe entstand. Nun leben wir seit 8 Jahren zudsmmen. Er ist noch immer galant, liebevoll und richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf mich. Mittlerweile geht es mir gesundheitlich nicht mehr so gut, doch er leistet mir Hilfe, wo er nur kann und das, ohne das ich ihn um irgend erwas bitten muss. Wenn ich anfangen will zu kochen, ist er zur Stelle und fragt, ob er etwas aus dem Vorratskeller holen kann. Wenn er bemerkt, das ich, ob meiner etwas angeschlagenen Gesundheit, bedrückt bin, setzt er sich hin und stellt für den Abend ein Musikprogram zusammen. Wenn wir abends dann zusammen sitzen, nimt er mich in den Arm. Ich habe den besten Mann der Welt und diese Liebe ist noch viel schöner, als es die Liebe in meinen jungen Jahren war.

Und ja, Ihr ahnt es sicher schon: er ist galant und ich geniesse es!

Bestimmt gibt es jetzt böse Stimmen die denken, sie ist bestimmt betuchter als er! Aber ich muss Euch enttäuschen, auch finanziell befinden wir uns auf Augenhöhe. Geld ist kein Thema.

Mir hat das Alter Ruhe und Liebe gebracht, so das ich meine angeschlagene Gesundheit durchaus ertragen kann und ich wünsche Euch allen da draussen von ganzem Herzen, das Ihr ebenso viel Glück habt, wie ich!

Avatar von Michael Schlabes

Ohne zunächst auf den zweifellos beachtenswerten Inhalt des Artikels einzugehen, möchte ich auf einen nicht ganz gleichgültigen Tippfehler hinweisen: im einleitenden Zitat von Kierkegaard heißt es "zwischen Mann und Wein" - wenn es da sicher auch eine gewisse Beziehung gibt, so ist hier doch sicher die zwischen Mann und Weib gemeint.

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