13 Kommentare
Avatar von User
Avatar von David Dzialowski

Liebe Lilly,

danke für diesen schönen und wahrhaftigen Text zum Maianfang.Alles sprießt und das Leben sagt an vielen Stellen,JA..

Das Ende der Ent-Täuschung ist auch meinem Empfinden nach wie der Wechsel in eine neue Umlaufbahn.Meine Frau machte mich vor einigen Jahren darauf aufmerksam und da wir jeden Tag mit Augenblicken und Enttäuschungen konfrontiert wurden,

war die vermeintliche Erkenntnis der Ent-Täuschung so vollkommen,dass ein Ausweg, der Weg ins möglichst ungetäuschte und zu entdeckende Innere war.

Es war von Höhen und Tiefen geprägt,dieses Tor geöffnet zu bekommen und selbst hindurchzuschauen und in kleinen Schritten hindurch zugehen.

Doch es war lichtvoll und fühlte sich nach Anstrengungen,die wichtig waren,immer mehr vollkommen an.

Diese Welt trägt man dann stets in sich

und begegnet ihr überall,nur nicht an jeder Ecke:)

Schön das Du und andere auch dort sind.

Ich wünsche uns allen eine schöne Weiterreise in die lebendige Innere Welt..

Herzliche Grüße David

Avatar von Lilly Gebert

Lieber David, wie schön auf diesem Wege wieder einmal von dir zu hören! Der Weg in die Wahrhaftigkeit, den du da beschreibst, ist wahrhaft kein einfacher und es entspräche meiner Ansicht nach bloß einer weiteren Illusion, glauben zu wollen, man hätte ihn ab einem gewissen Punkt in seinem Leben gemeistert. Die Reise in unsere lebendige innere Welt hört nie auf und demnach auch nicht unsere Verwandlung in und mit der äußeren. Dir und deiner Familie und den Orangenbäumen alles alles Liebe! Herzlich, Lilly

Avatar von Doris

Liebe Lilly,

das ist ein wirklich guter und schöner Text.

Herzlicher Gruss Doris

Avatar von Lilly Gebert

Liebe Doris, ich danke dir. Herzliche Grüße zurück! Lilly

Avatar von Imke

Ich danke Ihnen sehr für diese immer wieder schönen und für mich persönlich sehr hilfreichen Texte, liebe Lilly Gebert.

Avatar von Lilly Gebert

Liebe Imke, es ist mir eine Freude! :) Herzlich, Lilly

Avatar von Lisl

Vielen Dank für den wunderbaren Text!

Avatar von Lilly Gebert

Liebe Annelies, es freut mich, dass er Dir gefallen hat!

Avatar von Michael Kuhn

Eine weitere schöne Anleitung zum unglücklich sein auf ihrem Blog :-) Den Namen Gunnar Kaiser habe ich oft gehört in den letzten Jahren, irgendwie bin ich nie in seinen Kosmos in den alternativen Medien vorgedrungen, unbewusst absichtlich denke ich, obwohl ich einiges an alternativen Medien konsumiert habe in den 4 Jahren, auch nicht Ken Jebsen oder Clemens Arvay...Apologeten, Aufklärer und Philosophen der alternativen Medien. Sie fragten sich mit ihm warum das mit der Plandemie wieder passieren konnte und fanden keine schlüsslige Antwort darauf? Weil der westliche Mensch seit Geburt zum Konsumisteen konditioniert und konformiert wird denke ich. Selbstbildung und eine eigene Lebensphilosophie entwickeln und diese v.a. praktizieren tagtäglich bekommt man an Unis nicht beigebracht und findet auch dort nicht die Freiheit dafür. An der Uni habe ich persönlch nur wirklich gelernt was man nicht weiß und wie man damit aber Karriere machen kann. Was ich wirklich dort gelernt habe musste ich mir selber beibringen. Auch Menschen wie ich die das eingesehen haben müssen sich jeden Tag dazu aufraffen oder in solchen Kommentaren dazu regelmäßig erinnern, wenn sie teilweise im Hamsterrad gefangen sind. Man kann Hesse und Co. lesen und zitieren, aber das ist eben auch nur konsumieren, wenn der Raum und Mut und die Notwendigkeit fehlt dies auch in seinem Leben zu praktizieren. Die Entscheidung ist das Problem/die Hürde. Wie will ich eigentlich leben, wenn ich tief in mein Inneres schaue und versuche mich selbst zu sehen? Das ist die Antwort darauf warum viele nur zugesehen haben die letzten Jahre. Warum so etwas wie der Holocaust oder Plandemie passieren musste beantwortet der Physiker ganz nüchtern mit Murphys Law :-) Massenpsychosen sind woh auch nur Epiphänomene, Erklärungen, Narrative. Ich glaub es ist eine Illusion, dass ein Mensch in einer Masse sozial gesund, autark und selbstbestimmt sein kann. Der Mensch ist nicht für die Massengesellschaft gemacht und folglich kam, kommt und wird es auch weiterhin zu solchen Singularitäten wie der Plandemie kommen. Die friedlichen Ameisen die durchdrehen, wenn man das Glas schüttelt in dem man sie gefangen hält. Das kann man als Massenpsychose beschreiben, aber unter extremen Bedingungen. Das ist die Antwort auf das Wie. Die Frage die ich mir v.a. stelle. Wie und warum noch Kinder in so eine Massengesellschaft setzen oder sie davor schützen?! Und die Antwort ist wieder ganz praktisch und schlicht, wie oder wo kann man sich der Massengesellschaft und dem Hamsterrad entziehen und wieviel Minimalismus im Konsumismus ist man selber bereit und fähig einzugehen. Antworten darauf werden Sie an der Uni, bei den vielen zitierten Intellektuellen und schon gar nicht im Internet finden :-) Am Ende hilft für die die ein Verlangen nach einem selbstbestimmten und freien Leben haben wollen wohl nur, dieses mit einer eigenen Philosophie, Mut und lebenslangem lernen und Weiterbildung zu praktizieren. Als Alternative bleibt wohl nur andere konsumieren und selbst konsumiert zu werden. Und wie Sie schreiben, die Singlemassengesellschaft (80% der Haushalte in Dresden las ich zuletzt) in der kaum noch etwas wächst organisch und menschlich, ist leider der Beweis dafür wo unsere konsumistische Massengesellschaft angekommen ist scheinbar...Der mögliche Trugschluß von einigen der obigen Apologeten aber scheint mir, und deswegen war und bleibe ich immer vorsichtig auch in bestimmte Blasen der alternativen Medien einzutauchen, dass eine gesunde Massengesellschaft wirklich möglich und praktizierbar ist, das halte ich persönlich für einen nachvollziehbaren Wunsch, aber bestenfalls eher für eine Hypothese. Ich glaub wenn jeder für sich persönlich herausfinden würde wieviel Massengesellschaft ihm und seinen Liebsten wirklich gut tut und entsprechend sein Leben praktiziert, würden viele der Konflikte und Psychosen sich in Luft auflösen. Die meisten haben nur nie gelernt, selbst ihr eigener Lebensphilsoph zu werden... Aus ihrem autobiographichen Blog kann man einen möglichen Weg lernen, von den vielen zitierten Intellektuellen bin ich nicht sicher :-)

Avatar von Lilly Gebert

Lieber Michael, hoffe ich doch sehr, dass meine Texte über das "Unglücklichsein" hinauszugehen vermögen, glaube ich auch, dass viele Versäumnisse der letzten Jahre auf eine mangelnde Selbstbildung zurückzuführen sind. Wenn auch ich nicht glaube, dass von diesem Phänomen allein "der Westen" betroffen ist, wo seine konsumistische Prägung doch mittlerweile auch schon in östlichen oder asiatischen Ländern Einhalt gefunden hat und die Menschen dort auch zum "mitmachen" veranlasst hat. Zweifelsfrei ist es die Lücke von Schule und Gesellschaft, jedes Selberdenken im Keim zu ersticken, die uns zu konformistischen "Entscheidungen" veranlasst, aber worauf ich in meinem Text mitunter ja auch hinauswollte, war die Immunisierung einiger Menschen für eben jenes Weichspülen. Warum klingt ein Hesse bei dem einen an und bei der anderen nicht? Was ist diese Ursehnsucht, die in dem einen noch zu klingen vermag, während sie in dem anderen nie angelegt gewesen zu sein scheint? Ich danke Ihnen für das große Kompliment gen Ende Ihres Kommentars. Herzlich, Lilly

Avatar von Michael Kuhn

Verzeihen Sie mir die watzlawicksche Ironie mit der Anleitung zum Unglücklichsein ;-) Dieser Blog-Post klang nach einem deutlich traurigeren als die meisten positiven von Ihnen. Ihre Frage was uns von anderen unterscheidet habe/musste ich mir die letzten Jahre natürlich auch stellen und sie ist wichtig, aber ich denke nicht entscheidend, schlicht weil die einzelnen Individua keine große Rolle in der Massengesellschaft spielen. Lesen Sie vielleicht ihren Blogpost nochmal wie ich gerade und denken Sie dabei mal an die Amische oder recherchieren Sie kurz wenn unbekannt. Die haben bei allem nicht mitgemacht und sind weit gesünder als der Durchschnittsamerikaner. Aber die haben offensichtlich Urvertrauen ineinander und in ihre Lebenspraxis. Trotzdem kann ich wohl oder nicht mehr ihr Leben leben, meine Sozialisation ist zu different, meine Neugierde zu groß für so ein Leben/Gemeinschaft. Aber nach den letzten 4 Jahren kann man Amische nicht mehr als Hinterwelter/Konservative bezeichnen glaube ich. Ich habe öfter in den letzten 4 Jahren nachgedacht, warum manche Menschen schon in jungen Jahren ins Kloster gehen und sich so mutig und sicher entscheiden können, während der Durschnittsakademiker das meist vor Mitte 30 nicht schafft 😊 Ich denke die Antworten sind teilweise in ihrem Blogpost enthalten und in dem was die Massengesellschaft an Leid und Fesseln verursacht. Gleichwohl haben die Amische auch Aussteiger wie ich in einer kürzlichen arte oder 3sat Doku sah. Es mag Prädispositionen geben, vielleicht sogar genetisch statt nur basierend auf Sozialisation. Ich denke aber eher die Sozialisation und das Vertrauen, dass man in der Kindheit gelernt hat oder nicht spielen die größte Rolle. So wie manche Menschen in den KZs nach Viktor Frankls Buch sich dort sehr resilient gezeigt haben. Die Amische sind nicht manipulierbar, vertrauen gegeneinander. Es gibt nicht mehr viele Gemeinschaften fürchte ich momentan die das von sich behaupten und leisten können, bzw. bringt Sie eine empirische Recherche welche solcher Gemeinschaften die Plandemie ähnlich wie die Amische links liegen liessen evtl. der Antwort zu ihrer Frage näher.

Und wie ich im ersten Kommentar schrieb. Ab einer gewissen Größe solcher Gemeinschaften scheint auch kein Vertrauen mehr möglich ineinander, nur noch in abstrakte Institutionen der Massengesellschaft, die das substituieren müss(t)en und scheitern/korrumpierbar sind, siehe Kirchen/WHO... Ich fürchte Sie und ich hätten im dritten Reich auch auf der bösen Seite enden können mit der falschen Sozialisation wie es Harald Welzer in Soldaten beschreibt, jeder Mensch ist leider zum Massenmord fähig/konditionierbar. Also ende ich wieder bei meiner vorigen Conclusio: Die wichtigste Frage für das eigene Wohlergehen und das seiner Nächsten ist nicht der perfekte gemeinsame intellektuelle Idealismus oder weltweiter Altruismus statt sich um seine Nächsten zu kümmen, sondern wie kann Vertrauen ineinander gemeinschaftlich gelebt und praktiziert werden. Denn alles was wir gerade erleben, soziale Netze mit hunderten Facebookfreunden, weltweite Verantwortlichkeit des Einzelnen für das Klima auf der anderen Erdhalbkugel, akademische Selbstverwirklichung usw... wird benutzt um dieses Vertrauen in seine Nächsten zu atomisieren und seinen Schutz beim Staat zu suchen. Jemand der anderen nächsten Menschen nicht mehr vertrauen kann und will ist nicht gemeinschaftsfähig, obwohl er vielleicht nicht manipulierbar ist wie die Mehrheit. Daher fürchte ich ihre Frage ist zwar richtig und wichtig gemeint, aber versehentlich falsch zu Ende gedacht. Es ist nicht so wichtig, warum der einzelne nicht mitgemacht hat und die Gründe scheinen mir mannigfaltig (bei mir Logik und Mis-trauen in staatl. Institutionen), vielleicht ist es viel wichtiger zu verstehen in welchen Vertrauens- und Gemeinschaftssystem er/sie sich während Plandemie, Holocaust befand und von welcher positiven Art diese wirklich und differenzierbar sind. Da sind Massenpsychose und Gruppenzwang nur negative Hilfserklärungen für die gesellschaftliche Mehrheit, die Amische positiv erklären können Sie nicht. Es ist eher ein empirisches Problem/Frage als ein intellektuell-idealistisches will ich sagen. Mich würde sehr interessieren wie Anhänger/Abgänger von Waldorfschulen, evang./kath. Internaten sich zur Plandemie verhalten haben. Die Amische oder auch orthodoxe Juden sind empirisch öffentlich einfacher ausmachbar in ihrem diametralen Verhalten. Dass auf der Skala/Ebene der christl. Kirchen hierzulande schon alles 100% konformistisch war zur Staatsräson stützt meine These/Beobachtung ja. Ich erwarte keine Antwort/Zustimmung hierauf, bin ich ja durch ihren Blogpost für mich ein Stück weiter gekommen…😊

Avatar von User
Kommentar gelöscht
May 1, 2024
Kommentar gelöscht
Avatar von Lilly Gebert

Lieber Duccio, den "Willen unserer Seele" verstehen. Was eine Aufgabe. Und gleichzeitig stimme ich dir ganz zu, wenn es darum geht, sich für jeden einzelnen von uns ein bisschen mehr Magie in seinem Leben zu wünschen. Diese Welt ist so entzaubert. Und doch ist es an uns, sie und uns wieder zu verzaubern, um dahin zu gelangen, wo wahre Begegnung stattfinden kann: in die Liebe.

Avatar von User
Kommentar gelöscht
May 1, 2024
Kommentar gelöscht
Avatar von User
Kommentar gelöscht
May 1, 2024
Kommentar gelöscht
Avatar von Lilly Gebert

Liebe Vero, dieses "Ja" zum Leben und dem Moment – in ihm liegt wahrhaft die Essenz von Glück und Vertrauen. Ich danke Dir (auch für die Buchempfehlung). Herzlich, Lilly