20 Kommentare
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Avatar von Claudia Radow

Wenn es denn 'nur' die irrationale Bedrohung der Atombombe wäre.

Trump ruft die Ukraine zur Rückeroberung von Gebieten auf, daran glauben wird er nicht. Doch Russland als 'zahnlosen Tiger' zu bezeichnen und die Nato und somit Europäische Länder anzustacheln, Soldaten in die Ukraine zu entsenden, würde zumindest für die USA 'mehre Fliegen mit einer Klappe schlagen'. Deutschland/Europa und Russland für lange Zeit endlich schier unlösbar zu Feinden zu deklarieren und nebenbei vor allem Deutschland in den Ruin zu treiben, wäre die Erreichung eines lange bestehenden Ziels, das 'Endziel' sozusagen. Nur sieht das kaum jemand.

Wann endlich begreift man flächendeckend, massiv? Verantwortung? In einer Gesellschaft wo sich kaum noch jemand für irgendetwas verantwortlich fühlt? Man ist ja so nett und freundlich miteinander und doch, Du beschreibst es ungeschminkt Lilly, beherrscht der fast als Reflex verinnerlichte 'Fingerzeig auf das Außen' jegliche Strukturen, ist konstantes Alltagsverhalten. So steuern wir auf eine Katastrophe zu, absehbar, dennoch blind und taub.

Deinen Text würde ich als Lehrerin mit in meine Klassen nehmen.

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Avatar von Lilly Gebert

Ach liebe Claudia, du bist so herzensgut. Danke dir für diesen Kommentar.

Und ja klar, die Atombombe war für diesen Text nur der sinnbildliche Aufhänger - dass der Krieg längst da ist und seine Ursachen woanders hat, habe ich ja aber auch aufgegriffen.

Dir alles alles Liebe,

Lilly

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Avatar von inge jarl clausen

Medizinwissenschaft – Der philosophische Verfall – eine Orientierung am Tod, getarnt als Meisterschaft – die Maschinenorientierung.

Frag mal die Ärzte. Sie haben ihr Nazi-Biomedizinmodell – ihr Verständnis – ihre Weltanschauung davon, was es bedeutet, Mensch zu sein, nie geändert. Die moderne Medizin funktioniert nicht als Heilkunst, sondern als eine Art organisierte Destabilisierung sowohl des Einzelnen als auch der Gesellschaft – eine Grundlage für den Krieg gegen die Menschheit, eine offene Tür für Unterdrückung und psychopathische Strukturen/Führer.

Dieser Irrtum/Horror hat tiefe Wurzeln. Descartes trennte den Geist vom Körper; der Rationalismus der Aufklärung krönte die „Objektivität” zum einzigen Weg zur Wahrheit. Die Realität, so wurde uns gesagt, ist das, was gemessen, zerlegt und wie Maschinen/Teile kontrolliert werden kann. Alles andere – Gefühle, Selbstregulierung, Beziehungen, Innerlichkeit – wurde zu Illusionen degradiert.

Das war mehr als ein epistemologischer Wandel; es war eine Wunde der Zivilisation – praktischer und theoretischer Wahnsinn. Der lebendige Kosmos wurde zu einem toten Mechanismus. Die Medizin, der engste Arm der Wissenschaft, wurde zu einer Praxis der Trennung, des Krieges gegen die Selbstregulierung, statt der Verbindung – eine Orientierung zum Tod, getarnt als Meisterschaft.

https://vegetativetraining.wordpress.com/the-biomedical-collapse-how-modern-medicine-became-a-system-of-dependence-and-darkness/

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Avatar von Lilly Gebert

Einmal zu allem:

Keine Frage - wirklicher Frieden wird erst möglich, wenn das Zerstörerische gestoppt – und die eigene Grenze wieder als etwas Lebendiges empfunden wird. Dieses, wie du meinst, „Zurücksetzen“, hat für mich was von einem inneren Erinnern – ein Wiederanknüpfen an den natürlichen Rhythmus, der in uns selbst den Krieg beendet. Ein Mensch, der mit dem Leben verbunden ist, KANN gar keinen Krieg führen, weil er sich dadurch viel zu sehr selbst verletzen würde.

Und ja, die heutige Medizin und ihre Orientierung am Tod statt am Leben. Eine Kontrolle, die mehr Ausdruck eines Weltbildes ist, das den Kontakt zum Lebendigen verloren hat, als dass sie noch irgendeine Heilung anstreben könnte. Der Tod schließt Heilung aus. Er ist das Ergebnis, wenn Heilung entweder nicht gelingen konnte, oder bereits abgeschlossen ist.

Danke dir für die wirklich sehr umfangreichen Kommentare.

Herzlich,

Lilly

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Avatar von inge jarl clausen

Eingebettete Traditionen/Politik – die von Chaos, Zersplitterung und Spaltung profitieren

1. Das Echo des Tyrannen: Äußere Aggression und innerer Zusammenbruch

Tyrannen – egal ob Einzelpersonen oder eingebettete Traditionen – leben von Krankheit, Tod, Chaos, Zersplitterung und Spaltung. Sie greifen nicht nur Körper, sondern auch die Psyche an – sie ignorieren und zerstören unsere Selbstregulierung: Sie säen Angst, untergraben die Autonomie und verlangen Gehorsam. Aber wenn die Selbstregulierung untergraben wird – wenn Menschen die Fähigkeit verlieren, anzuhalten, Grenzen zu setzen – wird die Grausamkeit des Tyrannen verinnerlicht. Wie in meinem Blog erklärt, „kann sich der Einzelne, ohne die Fähigkeit zu entwickeln, ‚Nein‘ zu sagen und Grenzen zu setzen, einer unterdrückerischen Dynamik unterwerfen, was zu erlernter Hilflosigkeit führt“. Im Wesentlichen metastasieren Tyrannei und Wut in uns.

2. Defensive Rüstung als Krankheit

Uns zu bewaffnen – unterdrückte Gefühle und auch mit materiellen Verteidigungsmitteln – Festungen, Militär, wirtschaftliche Barrikaden – scheint in einer Welt, die bedroht ist, vernünftig. Doch ohne die innere Struktur zur Selbstregulierung, zum gnadenlosen Gegenangriff auf gnadenlose Tyrannei, ist diese Rüstung brüchig. Ihr fehlt die Flexibilität, um echte Herausforderungen (unbemannte Systeme, KI) zu bewältigen, um schnelle und gnadenlose Angriffe zur Vernichtung von Eindringlingen durchzuführen, und die Intelligenz, um zwischen echten Bedrohungen und Illusionen zu unterscheiden. Tragischerweise handelt es sich um eine Sicherheitsillusion – begründet in Schwäche, tiefer Verleugnung und Angst vor Veränderung. Der tiefere Mangel liegt nicht im Fehlen von Mauern, sondern in der Unfähigkeit, den Krieg in uns und außerhalb von uns zu beenden – darin, dass wir zu spät erkennen, wann genug genug ist.

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Avatar von Winnie Schneider

Danke sehr für die Erinnerung an eines jeden „Verantwortung“ durch den Verweis auf Hans Jonas!

:-)

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Avatar von Lilly Gebert

Gerne! War mir auch wichtig, nachdem Luisa Neubauer ihn zuletzt so für sich beschlagnahmt hat.

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Avatar von Winnie Schneider

Ups, nochmal danke. Wusste ich nämlich nicht, das mit Luisa Neubauer, fand es aber gleich: https://www.deutschlandfunkkultur.de/philosoph-hans-jonas-lieblingsdenker-klimabewegung-prinzip-verantwortung-100.html

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Avatar von Lilly Gebert

Ja exakt.. Alles verrückt.

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Avatar von Sebastian Grguric

Der angsterfüllte Frieden und der sorglose Frieden: Sind dies nur 2 unterschiedliche Wege zum selben Ergebnis?

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Avatar von Lilly Gebert

Hm für mich nicht, und auch nicht in dem Sinne, wie Weizäcker es für mein Verständnis meint. Der angsterfüllte Frieden kann immer kippen - aus Angst, ihn zu verlieren.

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Avatar von Sebastian Grguric

Ich setze in der Tat voraus, dass kein Frieden jemals ein dauerhafter Zustand sein kann.

Auch wenn ich zustimme, dass der angsterfüllte Frieden dann kippt, wenn man Angst vor dem Verlust des Friedens hat, so wird auch dem sorglosen Frieden das gleiche Schicksal ereilen - weil er nicht so lange gepflegt werden kann, wie es notwendig wäre.

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Avatar von Andreas Schwalm

ich lebe seit mehr als 50 Jahren mit Atombomben. Spürte den Druck, zusammen mit meiner Generation in den 80‘er, über eine potentiell 7-fache Vernichtung der Erde. Eine unvorstellbare Wahnsinnigkeit und ebenso Machtlosigkeit.

Heute kann ich aufrichtig und mit Gewissheit sagen: Es gibt keine Atombomben mehr.

Diese bewußte Erkenntnis war der Knall, der sehr kräftig mit einem Schwert meine alten Monster in ihr Herz stach. Wieder ein großer Befreiungsschlag.

Rückblickend bleibt die langjährige Lähmung und Unterdrückung vieler Leben.

Fortan können wir sorgloser unsere Aufmerksamkeit wieder nach Innen richten, im Außen werden nur noch der letzte Reste der Lügen und Täuschungen angeboten.

Frieden beginnt in einem Selbst und Krieg kann nicht enden ohne Liebe.

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Avatar von Lilly Gebert

Lieber Andreas,

ja, die Lähmung - die Lähmung im Anbetracht des Wahnsinns dieser Welt.

Gleichzeitig ist es ja nicht nur die potenzielle Gefahr der Atombombe, die unsere Existenzgrundlage zu vernichten droht - diese vernichten wir als Menschheit schließlich Tag für Tag selbst durch unseren fehlenden Einklang mit ihr.

Viel Kraft dir.

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Avatar von Erik, not the viking

Eigenverantwortung. Mein Gott, was für ein altertümliches Wort, sowas wollen wir in unserer schönen neuen Welt nicht haben. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder Verantwortung für sein eigenes Handeln übernimmt.

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Avatar von Lilly Gebert

Wohl wahr.

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Avatar von inge jarl clausen

Kampf, dann Frieden: Die Reihenfolge der Intervention

Ein kritischer Imperativ: „Wenn jemand versucht, dich zu zerstören – halte ihn zuerst auf.“ Ja. Bevor man Frieden kultiviert, muss manchmal eine kraftvolle Grenze – ein gnadenloser Angriff – durchgesetzt werden. Aber sinnvolle Verteidigung ist nicht nur ein Gegenangriff, sondern ein „wiederherstellendes Zurücksetzen“: eine zurückeroberte Grenze, von der aus echte Heilung und Selbstregulierung beginnen können. Ohne dieses Zurücksetzen bleibt die Verteidigung reaktionär, schwach und wird von derselben Energie kooptiert, der sie widersteht.

Das Echo des Tyrannen: Äußere Aggression und innerer Zusammenbruch

Tyrannen – egal ob Einzelpersonen oder tief verwurzelte Traditionen – leben von Krankheit, Tod, Chaos, Zersplitterung und Spaltung. Sie greifen nicht nur Körper an, sondern auch die Psyche – sie ignorieren und zerstören unsere Selbstregulierung: Sie säen Angst, untergraben die Autonomie und verlangen Gehorsam. Aber wenn die Selbstregulierung untergraben wird – wenn Menschen die Fähigkeit verlieren, anzuhalten, Grenzen zu setzen – wird die Grausamkeit des Tyrannen verinnerlicht. Wie in meinem Blog erklärt wird: „Ohne die Fähigkeit zu entwickeln, ‚Nein‘ zu sagen, Grenzen zu setzen … kann sich der Einzelne einer unterdrückenden Dynamik unterwerfen … was zu erlernter Hilflosigkeit führt.“ Im Wesentlichen metastasieren Tyrannei und Wut in uns.

Die defensive Rüstung als Krankheit

Uns zu bewaffnen – mit unterdrückten Gefühlen und auch mit materiellen Verteidigungsmitteln wie Festungen, Militär und wirtschaftlichen Barrikaden – scheint in einer Welt, die bedroht ist, vernünftig. Doch ohne die innere Struktur zur Selbstregulierung, um gnadenlos gegen gnadenlose Tyrannei vorzugehen, ist diese Rüstung brüchig. Ihr fehlt die Flexibilität, um echte Herausforderungen (unbemannte Systeme, KI) zu bewältigen, um schnelle und gnadenlose Angriffe zur Vernichtung von Eindringlingen durchzuführen, und die Intelligenz, um zwischen echten Bedrohungen und Illusionen zu unterscheiden.

Tragischerweise handelt es sich um eine Sicherheitsillusion – die in tiefer Schwäche, Verleugnung und Angst vor Veränderungen begründet ist. Der tiefere Mangel liegt nicht im Fehlen von Mauern, sondern im Fehlen der persönlichen Fähigkeit – der Möglichkeit, den Krieg innerhalb und außerhalb unseres Selbst zu beenden –, indem wir zu spät erkennen, wann genug genug ist.

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Avatar von inge jarl clausen

Die Gefahr, die niemand sieht – die medizinische Zerstörung der Selbstregulierung – ein Geschäft für Kriegsgebiete.

Die Gefahr besteht nicht nur darin, dass die Medizin Gefühle und Selbstregulierung ignoriert. (lebendig sein) Die Gefahr besteht darin, dass sie diese aktiv auslöscht. Was auf der Ebene der Theorie ausgelöscht wird, verschwindet auch in der Praxis, in der Politik und in der Gesellschaft. Patienten/Menschen werden zu Zahlen. Leiden, Konflikte und Krieg werden zu einem „versteckten” Ziel, zu „profitablen Daten”, zu einer Krankheit, zu einem Geschäft mit Tod und Krieg, zu einem Modell, zu einer Grundlage für Unterdrückung und Tyrannei.

Der lebende Mensch wird zu einem fehlerhaften, beschämenden Objekt, das von oben nach unten verwaltet und als Ressource für Staaten und Industrien genutzt wird.

So wurde aus einem Beruf, der mit Heilung begann, eine Industrie der Kontrolle, des Todes und der Unterdrückung. Von der Vereinnahmung der Medizin durch die katholische Kirche, die seit dem Mittelalter Millionen Menschen das Leben gekostet hat, bis hin zur heutigen Vereinnahmung von Forschung und Politik durch Ärzte und die Pharmaindustrie. Die Medizin hat das Leben immer wieder der Macht untergeordnet.

Was einst als Therapie getarntes Gift war, sind heute von der Industrie entworfene „evidenzbasierte Leitlinien”. Die Kontinuität ist auffällig: Schaden und Tod werden als Behandlung neu verpackt, Konformität wird als Fortschritt belohnt.

Um nicht mit den Mächtigen in Konflikt zu geraten, ignorierte die Ärzteschaft die meiste Zeit wissenschaftliche Arbeitsmethoden, den tatsächlichen Nutzen für die Patienten und sogar ihren eigenen Empirismus.

Eine gehobene soziale Stellung und der damit verbundene Wohlstand scheinen für die Mehrheit bis heute diesen Preis wert zu sein. Nicht jeder konnte das aber ertragen: Der Anteil der Süchtigen war unter Ärzten immer höher als in anderen Berufen.

https://vegetativetraining.wordpress.com/attack-paradigm-self-regulation-and-the-restoration-of-reality/

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Avatar von inge jarl clausen

https://www.youtube.com/watch?v=PsNVplOw9CI

Forget the fear of atomic war - now its AI drones.

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Avatar von Klaus Weber

Im Einheitsbewussein gibt es keine Angst. Verminderte Angst durch Transzendentale Meditation

https://www.lebensqualitaet-technologien.de/soziales_verhalten_e.html#Anchor-970

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