25 Kommentare
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Avatar von Ingrid

In einem winzigen Dorf praktisch ohne andere Kinder in meinem Alter und als Älteste in meiner Generation in der gesamten Familie aufgewachsen, blieb mir nichts übrig als das Alleinsein zu trainieren. So gerne hätte ich so etwas wie eine beste Freundin gehabt, mit der ich all meine so anderen Wahrnehmungen und den daraus resultierenden Gedanken hätte besprechen können. Da die Erwachsenen meine Wahrnehmungen als Fantasie betitelten, erschien mir mein Alleinsein und meine Ideen als ein fehlerhaftes Dasein...

Es brauchte viele Jahre des Schmerzes, der Frustration und des sich zutiefst einsam und unverstanden Fühlens, um letztlich zu erkenne, dass ich doch richtig bin und dass ich die kleinen und grösseren Bewegungen des Geschehens des Lebens halt einfach viel früher als meine Mitmenschen fühlen kann...

Ich kann total nachempfinden, wie man sich als einsamer Rufer fühlt, wenn man andere auf die (kommenden) Wellen aufmerksam machen möchte und dies nicht gehört werden will. Aber auch diesen Sendungswille und den Wunsch nach Wirksamkeit im Aussen kann man loslassen und sich dem intrinsischem Tun, also dem unabsichtlichen, ziellosen Tun vollends widmen. DANN wird und ist man frei! Man braucht nichts und niemanden mehr.

Das Spannende dabei: wenn man das Allein-Sein lieben kann, ist man es nicht mehr... Begegnungen ergeben sich, die das Eigene vertiefen, ohne es überschreiben zu müssen und ohne dass es zu Abhängigkeiten und Verklebungen mit Menschen kommt. Ein Moment des Sehens, Hörens und Fühlens und des Gesehen-Werdens, des Gehört-Werdens und des Gefühlt-Werdens. Resonanz.

Avatar von Nadine Waller

Liebe Ingrid, der Sendungswille und der Wunsch nach Wirksamkeit im Außen beschäftigt mich in letzter Zeit häufiger - immer dann, wenn ich einen Text schreibe. Wenn ich ihn nur für mich schreiben würde, könnte ich auch Tagebuch schreiben. Vertieft Schreiben "das Eigene, ohne es überschreiben zu müssen"? Was verändert sich, wenn mein Eigenes von anderen gelesen wird? Das sind Fragen, die deine Zeilen in mir auslösen. Ich werde sie in mir bewegen.

Avatar von Ingrid

Liebe Nadine, dein Kommentar - danke - hat mit gerade dazu geführt, nochmals hineinzufühlen, was ich oben ausdrücken wollte.

Witzigerweise habe ich heute Morgen das aktuelle Gespräch von Elisa Gratias mit der von mir hoch geschätzten Philosophin Gwendolin Walter-Kirchhoff (YT: Manova oder hier: https://t.me/PODCASTS_23/639) gehört, in dem sie u.a. erklärt, dass sie fürs "Denken" den Austausch mit einem Gegenüber brauche. Oder wie sie es in einem älteren Interview so nennt: Denken ist fühlen. Dass also zuerst das Fühlen und Spüren im Inneren, wo der Zugang zum Herzensraum ist, der das Wissen, die Struktur, die Ordnung der Ganzheit enthält (R. Steiner nennt das den Wahrheits-Sinn) ist, aus dem dann die Gedanken hochsteigen und dass wohl die mündliche (oder schriftliche) Ausformulierung an ein Gegenüber, dies erst fassbar und erfahrbar mache.

Wie ich in meiner Beschreibung aus meiner Kindheit darlege, fehlte mir eine Austauschmöglichkeit weitgehend, was da zu führte, dass ich Selbstgespräche führte und in Zeiten des Alleinseins (z.B. beim Gehen im Walde) auch immer noch führe, das kann mitunter auch laut gesprochen sein. Mit wem spreche ich da? mit mir selber? mit unsichtbaren Beobachtern? manchmal stelle ich mir auch konkrete Menschen vor, denen ich erzähle, was mich innerlich bewegt....

Gwendolin sagt auch, dass sie eigentlich introvertiert sei, was ich tatsächlich auch bin. Und trotzdem äussern wir uns - auch öffentlich. Warten wir auf Resonanz? Ja, natürlich, auch wenn es eine gegenteilige Meinung sein sollte. Für mich ist das die Möglichkeit, um feststellen zu können - und das hat nichts mit Bewertung oder Urteil zu tun, ob das Gegenüber etwa auf gleicher Frequenz schwingt oder nicht.

Der von mir benannte Sendungswille - und ich spreche nur aus meiner eigenen Erfahrung - beinhaltet einerseits den Aspekt des "Meinungsmachens"/"angeblichen Wahrheitsverkündens"/des Belehrens (=Wirksamkeit im Aussen) und andererseits genau gegenteilig den Aspekt im Bereich Zweifel/Unsicherheit, wenn man sich also nicht sicher ist, ob man "richtig" fühlt bzw. daraus die "richtigen" Gedanken ableitet.

Mich also unabhängig zu machen von diesem Sendungswille, empfinde ich als Freiheit.

Avatar von Nadine Waller

Liebe Ingrid, vielen herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort. Sich frei machen von beiden Aspekten und trotzdem in Kontakt bleiben, ja das ist Freiheit.

Avatar von Lilly Gebert

Liebe Ingrid, danke fürs Teilhabenlassen an deiner Kindheit. Ich kann vieles davon nachvollziehen. Allerdings habe ich nicht das Gefühl, oder zumindest nicht mehr, dass ich vor irgendetwas warnen möchte. Dann würde ich hier über andere Dinge schreiben. Worum es mir ja zusehends geht, ist das Aussprechen, oder besser, Ausformulieren jener innerer Vorgänge, die viele von uns zumindest in Ansätzen kennen. Ihnen ein Stück weit ihre Ungreifbarkeit nehmen, das möchte ich.

Avatar von Eric Engel

Mich interessiert was du schreibst liebe Lilly. 💫

Und du bist nicht allein. Viele Große Denker und Künstler waren letztlich Grenzgänger und Ausgeschlossene.

"Es brennt ein großes Feuer in meiner Seele, aber niemand kommt, um sich daran zu wärmen, und die Passanten sehen nur einen kleinen Rauchfaden, der aus dem Schornstein steigt."

— Vincent van Gogh

"Mitten im Winter erfuhr ich letztendlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt."

— Albert Camus

"Ein Außenseiter zu sein, der am Rand steht, ist eine harte Sache. Aber es bringt auch eine unbändige Freiheit mit sich – es schützt die wilde Seele vor der Zähmung."

— Clarissa Pinkola Estés (aus „Die Wolfsfrau“)

"Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns sehen nach den Sternen."

— Oscar Wilde

"Dein Leben ist dein Leben. Lass es nicht in feuchter Unterwerfung verkommen. Halte Ausschau. Es gibt Auswege. Es gibt ein Licht irgendwo. Es mag nicht viel Licht sein, aber es schlägt die Dunkelheit."

— Charles Bukowski

"Der Außenseiter ist kein Freak; er ist einfach der Einzige, der sieht, dass das Haus brennt, während alle anderen gemütlich im Wohnzimmer sitzen."

— Colin Wilson (aus „The Outsider“)

"Was die Kritiker an dir tadeln, das pflege; denn das bist du selbst. Alles andere ist nur geliehen."

— Jean Cocteau

"Die Einsamkeit ist ein Sturm des Schweigens, der alle unsere toten Äste abreißt; und doch treibt sie unsere lebendigen Wurzeln tiefer in den brennenden Kern der Erde."

— Khalil Gibran

Avatar von Lilly Gebert

Lieber Eric, danke dir! Und ich weiß ja auch, dass ich nicht in dem Sinne "allein" bin. Es fühlt sich nur oft so an.

Avatar von Eric Engel

Ich weiß. Das ist wahrscheinlich der Preis, den sehr bewusste Menschen zahlen müssen. Aber in deinen Gedanken kannst du dir alle Zeitlinien und Realitäten ausmalen und erschaffen liebe Lilly.

Avatar von Lilly Gebert

Wohl wahr - du aber auch!

Avatar von Kerstin Rösing

So treffend beschrieben! Der Satz: "Was er sich fragt, ist nicht, warum er allein ist. Sondern warum er der Einzige ist." bringt es auf den Punkt. Dann kommen Fragen: Ist jeder, der selber denkt, ein Philosoph? Muss man allein mit sich, ein-sam, sein, um selber zu denken? Ich erlebe, dass, wenn ich oft genug ausreichend Zeit mit mir ein-sam bin, einen Schritt nach außen wage, zu anderen. Und manchmal stelle ich fest, es gibt andere Menschen, die auch selber denken und mit sich ein-sam sind. Wir denken nicht das gleiche, aber wir begegnen uns als denkende eigenverantwortliche Wesen. Es sind kleine Glücksmomente, in denen ich spüre, dass wir Menschen, wenn jeder bei sich ist, auch gemeinsam sein können.

Avatar von Lilly Gebert

Liebe Kerstin, nach deinem Kommentar gestern habe ich mich prompt beeilt, den Text von heute fertig zu schreiben. Ich denke, deine Frage danach, wer demnach alles ein Philosoph ist und wer nicht, sollte sich damit einigermaßen geklärt haben. Herzlich, Lilly

Avatar von Waldgänger Tom

"Die Masse" ist eine statistische Aussage, ein Abstraktum fernab der Wirklichkeit, extrapoliert aus einer Handvoll subjektiver Eindrücke. Ich muss meine eigenen Vorurteile diesbezüglich dauernd selber korrigieren (oder mich vom Leben korrigieren lassen), wenn mir wieder aus unerwarteter Richtung Tiefe oder Wahrhaftigkeit begegnet. Menschen sind trotz aller Verführung durch die dunklen Wesen häufiger interessant, suchend, wissend, als mich mein Aussenseitersein zu denken geprägt hat.

Es schmerzt jeweils meinen Gerechtigkeitssinn, wenn ich von deiner äusseren Einsamkeit lese, liebe Lilly. Auch wenn es mich einen Kecks angeht.

Herzlichen Gruss in die Runde!

Avatar von Lilly Gebert

Lieber Tom, zweifelsfrei - der Begriff der Masse ist eine starke Verkürzung und ist im Grunde auch ein Stück weit antihumanistisch, indem es den Einzelnen in seiner Individualität - oder zumindest in seinem Potenzial zu dieser - verkennt.

Mittlerweile würde ich auch eher dazu übergehen, einzelne Verhaltensweisen als "Masse" zu bezeichnen, nicht den Menschen als solchen. Auf diese Weise sind wir alle mal mehr, mal weniger Masse. Je nachdem, wie sehr sich unser Weg mit ihren Pfaden überschneidet.

Ganz herzlich,

Lilly

Avatar von Waldgänger Tom

Mein alter Deutschprofax hat als Hauptlehre aus dem Dritten Reich tausendmal wiederholt, dass wir nicht verallgemeinern sollen. Recht hat er natürlich und mit ein bisschen sprachlicher Anstrengung lässt dich doch auch einigermassen fair über Mentalitäten, Geistesströmungen und dergleichen sprechen. Passend zur allgemeinen Ideologisierung der Diskurse und Trägheit in der Sprache haben die Pauschalisierungen in allen Medien die letzten Jahre schmerzlich zugenommen. Gut enden kann das fast nicht.

Danke dir für den erbauenden Austausch!

Herzlichst, Tom

Avatar von Ingrid

Liebe Nadine, dein Kommentar - danke - hat mit gerade dazu geführt, nochmals hineinzufühlen, was ich oben ausdrücken wollte.

Witzigerweise habe ich heute Morgen das aktuelle Gespräch von Elisa Gratias mit der von mir hoch geschätzten Philosophin Gwendolin Walter-Kirchhoff (YT: Manova oder hier: https://t.me/PODCASTS_23/639) gehört, in dem sie u.a. erklärt, dass sie fürs "Denken" den Austausch mit einem Gegenüber brauche. Oder wie sie es in einem älteren Interview so nennt: Denken ist fühlen. Dass also zuerst das Fühlen und Spüren im Inneren, wo der Zugang zum Herzensraum ist, der das Wissen, die Struktur, die Ordnung der Ganzheit enthält (R. Steiner nennt das den Wahrheits-Sinn) ist, aus dem dann die Gedanken hochsteigen und dass wohl die mündliche (oder schriftliche) Ausformulierung an ein Gegenüber, dies erst fassbar und erfahrbar mache.

Wie ich in meiner Beschreibung aus meiner Kindheit darlege, fehlte mir eine Austauschmöglichkeit weitgehend, was da zu führte, dass ich Selbstgespräche führte und in Zeiten des Alleinseins (z.B. beim Gehen im Walde) auch immer noch führe, das kann mitunter auch laut gesprochen sein. Mit wem spreche ich da? mit mir selber? mit unsichtbaren Beobachtern? manchmal stelle ich mir auch konkrete Menschen vor, denen ich erzähle, was mich innerlich bewegt....

Gwendolin sagt auch, dass sie eigentlich introvertiert sei, was ich tatsächlich auch bin. Und trotzdem äussern wir uns - auch öffentlich. Warten wir auf Resonanz? Ja, natürlich, auch wenn es eine gegenteilige Meinung sein sollte. Für mich ist das die Möglichkeit, um feststellen zu können - und das hat nichts mit Bewertung oder Urteil zu tun, ob das Gegenüber etwa auf gleicher Frequenz schwingt oder nicht.

Der von mir benannte Sendungswille - und ich spreche nur aus meiner eigenen Erfahrung - beinhaltet einerseits den Aspekt des "Meinungsmachens"/"angeblichen Wahrheitsverkündens"/des Belehrens (=Wirksamkeit im Aussen) und andererseits genau gegenteilig den Aspekt im Bereich Zweifel/Unsicherheit, wenn man sich also nicht sicher ist, ob man "richtig" fühlt bzw. daraus die "richtigen" Gedanken ableitet.

Mich also unabhängig zu machen von diesem Sendungswille, empfinde ich als Freiheit.

Avatar von Wolfgang Mattern

Liebe Ingrid,

selten habe ich einen Kommentar gelesen, der so schnörkellos, ohne spirituelles Drumherum einfach nur das beschreibt, was jemand, du, authentisch erfahren hast. Für solche Erfahrung reicht es aus, als Mensch offen für die eigene Herzenssprache zu sein. Ich finde deine Beitrag berührend.

Avatar von German Benk

Liebste Lilly. Jesus war der philosoph und Prophet. Er wurde gesteinigt von der Masse, weil selbst die scheinbar intellektuellen kirchenvertreter nicht begriffen worum es ihm ging. Worum es gott geht. Es ist wichtig zu verstehen, das

Der prophet selbstlos handelt. Er sieht viel mehr, in unterschiedlichen Dimensionen. Er sieht wie alles zusammenhängt. Er weiß, dass nur wenige es überhsupt begreifen, aber viele sehen in ihren herzen, dass er recht hat, obwohl sie nicht erklären können warum.

Der Philosoph ist für sich und schildert und teilt6 seine erkenntnissse, aber nicht verzweifelt kämpfend, warum ihn niemand höre. Seelig sind die die arm im geiste sind, sagte jesus, denn ihnen gehört das himmelreich. Das ist die auflösung zu de. Thema. Denn nur die vermeintlich gebildeten blockieren sich und ihre intuition durch zu viel gedanken, deren sinn sie noch nichtveinmsl erfassen, geschweige begreifen. Amso verzweifeln sie odrr versuuchen dinge übereinander zu legen, die in der erkenntnis aber nebeneinanddrr stehen. Allwy gfhmrt zusa.men. alks

E philospphenbetrschten jeweils nur ihre eigene erkenntnis in einem moment. Wir sind aber nicht allein. Erkenntnisse ergänzen sich und bauen aufeinam

Ndrr auf

.man tauscht sich mit anderen aus (ohbe geld) damit alle davon orofitiere. Im sinne der entwicklung der menschheit als ganzes. Es geht nixht um rechtte am gedsnken, odercdarum recht zu haben, es geht um gemeinsam, um teilen, austausch und ein morslisch sauberes leben, wekööl mi h die sünden ablenken, vonm weg abbringen.

I.n ubserervfeselksvh

Chaft gwhört viel mutcdazu die wahrheit zu sprechen u d sich von ungebildeten schrehälsen mit dteknen bewerfen zu lassen, oder ans kreuz zu nGfln. Aber was, lilly, wäre die alternative? Es nicht zu tun. Aus angst? Nietzschewurde posthum unsterblich für seinen mut. Auch wenn nicht alles richtig war was er vertrat

Es war selne leidenschaft für das leben, seine liebe, seine seelenaufgabe für die er einstand. Das kann man sowieso nicht mit geld bezahlen und ruhm ist dann egal. All das hat gegen die erkenntnis aus dem erleben heraus keinen wert.

Es ist die stille freude im herzen, die dich erfüllt. Ein unendlicher innerer reichhtum. Alles andere ist beiwerk. Wir sind nie allein, denn gott ist immer bei mir.das ist die prophezeihung jesu. Es ist die quintessenz aller philsophen und wissenschaftler mit offenem herzchakra.

Tu es also für dich. Deine seele nährt dich und gltt wird dich schützen. Vertraue darauf.

Auf gott zu vertrauen ohne wirklich zu begreifen ist der heilige gral.

Also schreib und schreib so leidenschaftlich, vehement und intensiv, wie es aus dir heraus kommt. Vergleiche dich oder deine texte nie mit anderen. Frag dich nicht, ob das schon ekn anderer gedacht und geschrieben hat. Schreib einfach aus deiner seele.

Alles liebe

Avatar von Lilly Gebert

Lieber German, gerade deine letzten zwei Absätze waren nochmal richtig schön zu lesen. Danke dir! Sehr. Herzlich, Lilly

Avatar von Nicol Schmidt

Liebe Lilly,

ich sollte mir angewöhnen, deine Texte wieder hier zu lesen. Es ist so, dass ich deinen Mails entgegenfiebere. Ich bilde mir dann ein, du schreibst nur für mich. Im Café drehe ich die Helligkeit meines Bildschirms auf die höchste Stufe - es können ruhig alle sehen, dass mir Lilly Gebert schreibt.

Letztens war ich in der Nähe von Davos, und ab dem Grenzübergang habe ich nach dir Ausschau gehalten. Irgendwann habe ich dann auch mal auf die Karte geschaut, und das Tessin war für die kleine Schweiz doch ziemlich weit weg.

Also, liebe Lilly, du brauchst nicht zu denken, dass du und deine Texte niemandem wichtig wären oder niemanden interessieren würden.

Wenn ich dir jedes Mal schreiben würde, wie gern ich von dir lese, dann wäre ich wahrscheinlich schon längst auf einer Blacklist gelandet.

Und an all die anderen Leser: Lilly ist meine - und vielleicht auch eure - Schreibinfluencerin. (Sie mag das Wort sicher nicht.) Aber ein Daumen hoch und ein Kommentar sind nicht nur gut für den Algorithmus. 😊

Liebe Grüße

Nicol

Avatar von Lilly Gebert

Oh liebster Nicol! Solch ein schöner, fast schon rührender Kommentar! Wenn du das nächste Mal in der Schweiz sein solltest, komm bitte vorbei! Hier im Tessin sind die Energien auch wesentlich besser als in Davos.

Ganz herzlich, Lilly

Avatar von Nicol Schmidt

Dann spüren wir das Gleiche, was Davos anbelangt. Beim nächsten Grenzübertritt, schaue ich vorher auf die Karte und gebe dir ein Zeichen. 😊

Avatar von Lilly Gebert

Ja bitte gerne :)

Avatar von Doris

Liebe Lilly, ich kann das gut mitfühlen, was du beschreibst. An diesem Ort bin ich auch immer wieder.

Wer öffentlich schreibt, ruft nicht nur in die Welt hinaus. Er ruft auch nach Antwort.

Und vielleicht liegt darin unser stiller Konflikt des Schreibens: Das Schreiben schafft Distanz. Es erlaubt die Beobachterposition, die Metasicht, die Einsamkeit. Gleichzeitig hofft es auf Begegnung. Auf Antwort. Auf ein Gegenüber.

Und mein Schreiben, das berühren will, krümmt meine Sicht - macht aus Individuen Masse und mich damit einsam.

Bittersüße Einsamkeit. 🤷🏻‍♀️🩷🪽

Avatar von inge jarl clausen

The Western Enlightenment was, and is, about weakness, helplessness, naivety and corruption. Rooted in Descartes' domain of fear and deception.

Pharma/WHO is just the chemical answer to Dualism.

AI/Religion is another dualistic tool of control.

Destroying and gagging self-regulation (the fire- saying stop when it’s enough) is the tool of modern civilisation.

In "good" faith, suicidal - self-destruction.

Happy in paradise as dead/martyr- painless death, medical-assisted death for the poor and the harmed. Organ recycling.

Aristocratic / Elite Bloodline + Meritocratic Facade Tradition

Older version: literal hereditary nobility.

Newer version: Ivy League + Davos + intergenerational wealth + selective “meritocracy.”

Dark Reality: Elite endogamy and preference for their own class remains extremely strong. The system pretends to be open while quietly reproducing advantages (legacy admissions, networks, capital inheritance). This is one of the most universal dark traditions across cultures.

https://vegetativetraining.wordpress.com/dark-reality-orientations-domains-of-fear-and-deception/

Avatar von User
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Jun 4
Kommentar gelöscht
Avatar von Lilly Gebert

Sehr wahr, keine Frage. Und wie Ingrid auch in ihren Kommentaren unter diesem Text geschrieben hat: Es geht darum, sich von dem Sendungswillen frei zu machen. Wenn ich einen Text mit der primären Absicht schreibe, dass er euch gefallen soll, ist es ja eigentlich schon vorbei.