10 Kommentare
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Avatar von Ralf Blömeke

Wohl dem, der sein Herz spürt! Heimat ist für mich dort, wo sich mein Herz verbunden fühlt! Herzliche Grüße, Ralf

Avatar von christina isabel

Liebe Mitmenschen, als Kind einer schlesischen Familie, die aus ihrer Heimat flüchten musste, und einer spanischen Familie, die im Bürgerkrieg nicht auf Francos Seite stand, und ebenfalls die Heimat verlassen hat, trage ich mich lange schon schwer am Gefühl der inneren Heimatlosigkeit, auch wenn mir selber das Schicksal der Flucht erspart geblieben ist. Mir hilft die biblische Geschichte des verlorenen Sohnes, der freiwillig geht und schließlich, nachdem er bettelarm bei den Schweinen landet, wieder heimkehrt, zum Vater. Ich denke, das ist eine Geschichte über jede und jeden von uns. Wir haben auf spiritueller Ebene unsere Heimat verloren. Wir suchen sie am falschen Ort, wenn wir nur im Außen suchen. Ich weiß nicht, ob Philosophie, Politik, oder sonst etwas Menschengemachtes uns wirklich Heimat geben kann. Ich habe sie dort nicht gefunden. Auch nicht in der Beziehung zu anderen Menschen (auch wenn ich das in der Phase der ersten, verrückten Verliebtheit schon mal dachte ☺️). Ich denke und fühle, dass das Wahrnehmen von Heimatlosigkeit auch als Einladung verstanden werden kann, dich nach innen auf die Suche zu machen, zurück zu deiner wirklichen Herkunft, deinen wirklichen Eltern, um dann im Außen auch wirken zu können, und Heimat für dich und andere zu schaffen. Alles Liebe, Christina

Avatar von David Dzialowski

Danke für Deinen Empfindungen zum Thema Heimat,liebe Lilly!

Ich gehe mit diesen sehr in Resonanz.

Es scheint das elementare Thema eines jeden Menschen zu sein.

Ich empfinde Heimat ebenfalls als Inneren und äußeren Ort,der für jeden Menschen die Quelle der eigenen Entwicklung sein darf.Der Einklang von beidem lässt einen reifen und Wurzeln bilden.

Bei Disharmonie wird diese Heimat in Frage gestellt und es gilt diese neu zu sehen,zu finden,zu definieren-und ins Gleichgewicht zu bringen.

Es fühlt sich wie die Aufgabe des Lebens an.

Gelingt es einem Menschen in Balance innerhalb des Konstrukts von innerer und äußerer Heimat heimisch zu sein,können all jene in der großen Welt in Übermaßen produzierten Konstrukte dazu eher beobachtend wahrgenommen werden.

Bei vielen Reisen ist mir dieses Heimatgefühl überall dort begegnet,wo Menschen mit ihren Sinnen versuchen im Hier und Jetzt und im Einklang mit sich und ihrem unmittelbaren Umfeld zu sein.

Egal wo,es wirkte immer friedlich,wahrhaftig und lebendig.

Herzlichen Gruß David

Avatar von Jeanne dˋ

….ja, liebe Lilly , mit Deinem damaligen Prof…hätte ich mich gern mal unterhalten. Er war nur ein Produkt….seiner Zeit ! Dieser Zyklus ist bald vorbei.

Der Zyklus des krankhaften Festhalten an einer der größten Lügen (Indoktrination)der Menschheit……Wahrheit,lässt sich nicht für immer verbergen.

Alles Liebe.

Avatar von mukesh

Was wäre wohl, wenn Heimat viel näher als nah ist... tief in uns in der Stille unseres Herzens, wo unser wahres Sein wohnt, jenseits des schnatternden monkey-minds...dem Göttlichen gleich?...

Wenn wir uns einfach entspannen mit dem, was ist und alles unnötige, ablenkende loslassen, alles Geschäftigtsein für Momente entsagen und darin aufgehen... sodas Niemand mehr ist...

Avatar von Jutta

Liebe Lilly, die Heimat, die Heimat.... Was für ein Thema🔥 MEIN Thema, seit ich weiß nicht wann.... Jahrelang suchte ich nach ihr, glaubte, keine zu haben.... Suchte Orte auf, mietete Wohnungen ... um sie nach kurzer Zeit wieder zu verlassen... reiste hierhin und dorthin.... wollte die Welt umsegeln .... Versuchte herauszufinden, wo sie ist, diese Heimat und was sie ist. War wie getrieben ... Und einsam, ohne sie ...

In deinem Text beschreibst du so wunderbar, was sich alles hinter diesem Begriff verbirgt.... oder auch hinein interpretiert wird...

Lange suchte ich nach "dieser Heimat" im Außen. Glaubte ab einem Zeitpunkt ganz fest daran, dass es für mich Heimat nur am oder auf dem Meer geben könnte. Ganz einfach deswegen, weil ich mich nirgends sonst so frei und doch so angebunden fühlte wie dort.

Doch ganz klar.... solange man seine innere Heimat nicht gefunden hat, nützt der beste Platz auf der Welt nichts bzw. wird er sich nicht (oder nur kurz) wie Heimat anfühlen. Das musste auch ich letztlich erkennen. Und auch, dass ich einen Ort, der tatsächlich Heimat war, erst im Nachhinein als solchen erkannte. Da hatte ich ihn aber bereits verlassen und viel Porzellan dabei zerschlagen.

Heute ist mir bewusst, dass wenn die innere Heimat gefunden, es gar nicht mehr so entscheidend ist, WO man lebt.

Innere Heimat zu finden, bedeutet für mich letztlich nichts anderes, als die Anbindung der eigenen Seele an Gott (oder wie man es/ihn/sie auch immer nennen mag). Und es ist meine tiefe Überzeugung, dass wenn diese vorhanden ist, einen dies (dieser Zustand) an den Ort/oder die Orte oder zu den oder dem Menschen führen wird, wo Heimat auch im Außen ist.

Herzlichen Dank liebe Lilly 🙏❤️ zur Durchleuchtung dieses Themas und Grüße von meiner neuen Heimat am Meer 🌊

Avatar von German Benk

Liebste Lilly, liebste Grüße aus Stockholm.

Ich finde NIEMAND hat uns vorzuschreiben welche Worte und Begriffe wir verwenden. Wir müssen uns von falscher Scham und einer Schuld die nicht mehr die der unsrigen Generation ist befreien. Als ich 2002 in Vorrausschau auf did Fussball WM meine Fanshirts mit schwarz rot gelben Bünchfn entwarf und verkaufte. Wurde ich no h doof angeguckt, selbsg von Freunden. Die WM war dann ein Fahnenmeer und ein Fest der Freundschaft und Versöhnung, das Deutschland und den Deutschen viel Sympathien eingebracht hat. Also mehr Mut.

Bei meinem Urlaub schlafe ich meist iM AUTO. ICV STELLE ABER FEST, das Heimat vielleicht tatsächlich eine Erinnerung ist, aus Gdrüchen, geschmöckern ubd Begegnjngen jnd eben spiel kn der Natur. Ein gefühl von Sicherheit vielleicht auch, weil man alles genau kennt und aucv die Sprache versteht.

Dennoch glaube ich, das Heimat wie eben such Zuhause mittlerweile in Mir wohnt. In diesen Tagen stelle ich das fest und kann mir nun auch eine neue Heimat vorstellen in Dä emark, Schweden oder irgendwo, wo die Natur und die Gerüche Stimmen und meiner Frequenz entsprechen. Kann sein, dass das dann in zwei Jahren wieder woanders ist.

Was mir sn deinem Text noch klargeworden ist, isrt dass die Entfremdung von dem eigentlichen Selbst in vielleicht drei Schritten such vollzieht und zwar durch erziehung ubd desillusionierung des göttlichen kindes mit ca 3 jahren, mit 10 vielleicht und dann noch einen drsuf am ende der aduleszenz mit 25 vielleicht. Bis dahin hat der Mensch viel Freiheiten nachzudenken und gegenanzugehen. Gegen das etablissiment. Dann gehts öraktisch heute nur noch um Geld und überleben, was einer Kapitulation vor dem System entspricht.

Die denker und philosophrn saßen einfach mal tagelang nur rum oder haben geraucht und rotwein getrunken oder warem im park beim picknick.mit Freunden...heute braucht jede Minute Planung von Sport bis entspannung statt stille und einfach nur zuhören - und da sein, damit sich das innere gespräch des gegenüber von selbst wertfrei entwickeln kann.

Das ist zuhause jnd eben vielleicht auch die Sicherheit und unbekümmertheit der Heimat dann.

Bei you tube fand ich ein schönes video von Osho, der sich über einen Entspannungsworkshop echauffierte. Herrlich. Er meinte: jetzt müsse schon das nichtstun gelernt werden. Das sei doch nun wirklich einfach. Einfach sitzen still sein und nur beobachten.

Dafür kann man natürlich auch im internet ein worshopwochenende in büsum für 450 euro buchen...))

Besser man macht es einfach in drr natur. Dann spürt man auch die Heimat in sich.

Vielleicht werden die menschen zu schnell erwachsen, bzw angepasst und verlieren sich dsnn selbst und sind heimatlos. Vidlkeicht können sie sich einfach nicht mehr mit denm indentifizieren, was andere daraus gemacht haben und wandern aus. In die Berge der Schweiz. Und bauen sich dort aktiv eine neue Heimat.

Ich umarme Dich

Avatar von Thomas Heinemann

Erstmal danke für den schönen Impuls, liebe Lilly.

"Die Heimat der Heimatlosen"

Durch deinen Text wurde ich wieder an meine ewige Suche nach Heimat erinnert. Eine Suche, die sich nach allen gesellschaftlichen Definitionen ausgerichtet hat. Eine Suche, die "nur" auf das Außen gerichtet wurde. Immer mehr, immer schneller, immer weiter. Versprach doch dieses Außen das vermeintliche Ankommen. So die Theorie.

Heute definiere ich Heimat als ein Gefühl der Verbundenheit. Fühle ich mich verbunden, bin ich Zuhause. Und damit ich mich verbunden fühle, ist Verwurzelung oder Erdung notwendig.

Ich fand auch dein Bild mit der "Asphaltierung" passend. Wenn ich barfuss laufe, dann fühle ich keine Verbindung zur Straße. Laufe ich durch den Wald, fühle ich mich verbunden.

Avatar von Nicol Schmidt

Liebe Lilly,

oje, wieder so ein Text von Dir, der mich Tage beschäftigen wird. Zu wissen, dass man nicht auf alles eine Antwort haben kann, daran habe ich mich gewöhnt. Aber keine Antwort zu haben, wenn man eine Antwort haben sollte, beunruhigt mich noch immer. Dazu gehört das "Ding" mit der Heimat.

Liebe Grüße, Nicol

Avatar von die Singularität des Seins

In der Heimat heimatlos

Was für ein grossartiger Flecken hier

Diese Heimat war meine Freude und meine Zier

Geboren und verwurzelt an diesen Gestaden

zieht sich das durch das Leben wie ein roter Faden

Aber es geht nicht mehr immer so weiter

Auf einer immer höher strebenden Leiter

Alles dreht sich schnell und schneller

des Menschen Geist wird aber leider nicht heller

Neben dem ewigen Kreislauf gibt es andere Gesetze

die regulierend wirken auf das menschliche Gehetze

Der Tanz um das goldene Kalb wird zwangsweise enden

Irgendwann lässt sich die Wirklichkeit nicht mehr blenden

Alle besitzstandswahrenden erfolsgewöhnten Geister

welche meinen sie seien ihre und der anderen Meister

werden gezwungen auf den bewährten Boden zu gelangen

aus der wohlstandsverwöhnten Welt, wo sie lange gefangen

Bescheidenheit. Demut und Selbstbestimmheit ist die neue und alte Devise

Einfach frei atmen auf einer sommerlichen Blumenwiese

und diese Welt hier die Heimat heisst, können wir sie retten?

oder müssen wir uns an anderen Orten zur Ruhe betten?

Heimat, ist vielleicht die Erkenntnis dieser Zeit,

ist immer dort wo die Liebe wãchst und gedeiht

wo wir unsere Lieben und die Familie um uns haben

und gemeinsam das Schicksal in eine unbestimmte Zukunft tragen

Es gibt kein Ziel, aber es gibt einen weiten steiniger Pfad

der uns vorbestimmt ist auf dem drehenden Rad

Diesen Weg zu beschreiten und unserer Existenz so zu danken

soll uns Heimat sein in unseren jetzigen und zukünftigen Gedanken