Diskussion über diese Post

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Avatar von Ralf Blömeke

Wohl dem, der sein Herz spürt! Heimat ist für mich dort, wo sich mein Herz verbunden fühlt! Herzliche Grüße, Ralf

Avatar von christina isabel

Liebe Mitmenschen, als Kind einer schlesischen Familie, die aus ihrer Heimat flüchten musste, und einer spanischen Familie, die im Bürgerkrieg nicht auf Francos Seite stand, und ebenfalls die Heimat verlassen hat, trage ich mich lange schon schwer am Gefühl der inneren Heimatlosigkeit, auch wenn mir selber das Schicksal der Flucht erspart geblieben ist. Mir hilft die biblische Geschichte des verlorenen Sohnes, der freiwillig geht und schließlich, nachdem er bettelarm bei den Schweinen landet, wieder heimkehrt, zum Vater. Ich denke, das ist eine Geschichte über jede und jeden von uns. Wir haben auf spiritueller Ebene unsere Heimat verloren. Wir suchen sie am falschen Ort, wenn wir nur im Außen suchen. Ich weiß nicht, ob Philosophie, Politik, oder sonst etwas Menschengemachtes uns wirklich Heimat geben kann. Ich habe sie dort nicht gefunden. Auch nicht in der Beziehung zu anderen Menschen (auch wenn ich das in der Phase der ersten, verrückten Verliebtheit schon mal dachte ☺️). Ich denke und fühle, dass das Wahrnehmen von Heimatlosigkeit auch als Einladung verstanden werden kann, dich nach innen auf die Suche zu machen, zurück zu deiner wirklichen Herkunft, deinen wirklichen Eltern, um dann im Außen auch wirken zu können, und Heimat für dich und andere zu schaffen. Alles Liebe, Christina

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